Video komprimieren macht einen Clip klein genug zum Verschicken — unter das Anhangslimit von Messenger oder E-Mail, unter die Upload-Grenze eines Portals oder einfach platzsparend fürs volle Handy. Das Video wird mit H.264 in einer von drei Qualitätsstufen neu kodiert, auf Wunsch zugleich in geringerer Auflösung; heraus kommt eine MP4.
Handyvideos werden mit viel höherer Datenrate aufgenommen, als man zum Anschauen braucht — deshalb schrumpfen sie meist deutlich. Alles läuft im Browser mit ffmpeg, das Video wird nie hochgeladen. Die Rechenarbeit macht allerdings dein Gerät, ein langer Clip braucht also seine Zeit.
So funktioniert es
Füge das zu große Video hinzu.
Wähle die Stufe — beste Qualität, ausgewogen oder möglichst klein.
Soll die Datei deutlich kleiner werden, wähle zusätzlich eine geringere Auflösung — 720p reicht für Handy und Messenger.
Starte, vergleiche die neue Größe und lade die MP4 herunter.
Häufige Fragen
Wie viel kleiner wird mein Video?
Das hängt von der Quelle ab. Eine aktuelle Handyaufnahme schrumpft auf der mittleren Stufe oft auf einen Bruchteil, mit 720p noch weiter. Ein Video, das schon fürs Web komprimiert wurde, hat wenig Spielraum und wird kaum kleiner — auf der besten Qualitätsstufe manchmal sogar größer.
Kann ich eine Zielgröße wie 25 MB vorgeben?
Nein. Du wählst eine Qualitätsstufe und eine Auflösung, keine Megabyte-Zahl. Ist das Ergebnis noch zu groß, wiederhole es mit der kleinsten Stufe oder einer geringeren Auflösung, oder kürze den Clip vorher.
Kann die Auflösungs-Option schaden?
Sie legt die Bildhöhe fest und behält das Seitenverhältnis. Wähle einen Wert unter der Höhe deines Videos — 1080p für einen 720p-Clip vergrößert ihn und macht die Datei größer. Bei einem hochkant gefilmten Video bedeutet 720p ein Bild von nur gut 400 Pixeln Breite.
Wird mein Video hochgeladen?
Nein. Die Komprimierung läuft vollständig im Browser-Tab; private Aufnahmen bleiben auf deinem Gerät, und ein Konto brauchst du nicht.