Audio komprimieren macht eine Tondatei kleiner, indem es sie als MP3 mit der gewählten Bitrate neu kodiert: 192, 128, 96 oder 64 kbit/s. Die Bitrate bestimmt die Größe — bei 96 kbit/s braucht eine Minute etwa 0,7 MB, bei 64 kbit/s rund 0,5 MB. Genau das hilft, wenn eine Sprachnachricht, eine Vorlesungsaufnahme oder ein Podcast zu groß für die E-Mail oder ein Upload-Formular ist.
Die Arbeit erledigt ffmpeg in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen. Eine ehrliche Grenze: Kleiner wird nur, was größer ist als das Ziel. Eine WAV-Aufnahme schrumpft auf einen Bruchteil, eine MP3 mit 64 kbit/s wird bei 96 kbit/s dagegen nicht kleiner — sie kann sogar wachsen.
So funktioniert es
Wähle die Audiodatei, die du verkleinern willst — WAV, M4A, FLAC, MP3 und andere gängige Formate funktionieren.
Wähle die Bitrate: 64 kbit/s für Sprache, 96 kbit/s als ausgewogener Standard, 128–192 kbit/s für Musik.
Starte die Komprimierung, hör dir das Ergebnis auf der Seite an und lade die kleinere MP3 herunter.
Häufige Fragen
Welche Bitrate soll ich nehmen?
Für Sprachaufnahmen klingen 64 kbit/s klar, und die Datei bleibt sehr klein. Bei Musik hören die meisten ab 128 kbit/s keinen Unterschied mehr; 192 kbit/s ist die sichere Wahl, wenn es auf den Klang ankommt. 96 kbit/s ist der Standard und ein guter Mittelweg.
Warum ist meine Datei nicht kleiner geworden?
Vermutlich war sie schon eine MP3 mit gleicher oder niedrigerer Bitrate. Mit höherer Bitrate neu zu kodieren macht sie nicht kleiner und kostet durch die zweite verlustbehaftete Kodierung sogar etwas Qualität. Wähle eine niedrigere Bitrate oder behalte das Original.
In welchem Format kommt das Ergebnis?
Immer als MP3, weil das überall läuft — auf dem Handy, im Browser, im Auto und in Messengern. Brauchst du WAV oder FLAC, nimm Audio konvertieren.
Wird meine Datei hochgeladen?
Nein. Die Neukodierung läuft lokal im Browser-Tab, private Aufnahmen verlassen dein Gerät also nicht. Kostenlos und ohne Konto.