S/W kolorieren färbt ein Schwarz-Weiß- oder Sepiafoto mit dem Gemini-Bildmodell von Google ein. Du lädst das Bild hoch; das Modell soll natürliche, realistische Farben wählen und Gesichter, Details und Bildaufbau unverändert lassen.
Die Farben sind eine begründete Schätzung: Ein Graustufenbild speichert nicht, ob ein Kleid blau oder grün war. Haut, Himmel und Pflanzen wirken meist stimmig, Kleidung, Autos oder Hauswände müssen nicht der Wirklichkeit entsprechen. Das Bild wird von einem generativen Modell neu gezeichnet und kommt in etwa 1K-Auflösung (rund ein Megapixel) zurück; kleine Details können sich verschieben. Dein Original bleibt unverändert auf deinem Gerät.
So funktioniert es
Melde dich an und füge ein Schwarz-Weiß- oder verblasstes Foto hinzu; ein gerader, gleichmäßig ausgeleuchteter Scan funktioniert besser als ein schräg abfotografierter Abzug.
Starte den Auftrag (3 Credits); er läuft in der Cloud.
Vergleiche mit dem Original, sieh dir die Gesichter genau an und lade die farbige Version herunter.
Brauchst du eine größere Datei, schicke das Ergebnis durch Hochskalieren & Verbessern.
Häufige Fragen
Sind die Farben historisch korrekt?
Nicht unbedingt. Schwarz-Weiß-Film speichert nur Helligkeit, jede Farbe ist also eine Schätzung des Modells. Sieh das Ergebnis als lebendige Interpretation, nicht als Beleg dafür, wie etwas wirklich aussah.
Verändern sich Gesichter?
Das Modell soll Gesichter und Details beibehalten und tut das meistens. Es ist aber generativ, zeichnet das Bild also neu — kleine Merkmale können sich verschieben. Vergleiche genau, bevor du ein Familienfoto teilst oder druckst.
Werden auch Kratzer repariert?
Darauf ist das Kolorieren nicht ausgelegt. Bei zerkratzten, eingerissenen oder verblassten Abzügen nutze zuerst Altes Foto restaurieren und koloriere dann die reparierte Fassung.
Was kostet es, und wohin geht mein Foto?
3 Credits pro Foto, bei einem Fehlschlag automatisch erstattet. Das Bild geht verschlüsselt an die Gemini-API von Google über ein kostenpflichtiges Konto — die Gratis-Stufe, bei der Google Daten fürs Training nutzen darf, wird nie verwendet. Ist Gemini nicht erreichbar, kann ein Ersatzanbieter wie OpenAI einspringen.